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 Betreff des Beitrags: Beef Rendang Beef Rendang oder „Rendang Daging“
BeitragVerfasst am: 22 Aug 2006 12:36 
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Beef Rendang darf zu keiner indonesischen Reistafel fehlen. Es funktioniert – wie der Name schon sagt – am besten mit Rindfleisch.
Zutatenliste:

Menge für 4 Personen

    Schalotten 5
    Knoblauch 2 Zehen
    Palmzucker 2 Eßlöffel
    Kokosnuss-Milch 2 Tasse
    Tamarinde 2 Teelöffel
    Kochendes Wasser 1-2 Tassen
    Zitronengras, angeschnitten 2
    Zitronenblätter 2
    Öl 2 Eßlöffel
    Salz 2 Teelöffel
    Süße Soja Sauce 2 Teelöffel
    Holländische rote Pepperoni 8 (Mit Kernen, in Stücken)
    Birdsey Chillies 10
    Galangal, zerkleinert 2 cm
    Ingwer, zerkleinert 2 cm
    Kokosraspel ½ Tasse
    Rindfleisch 500 g


Zubereitung:

Dieses Gericht benötigt eine Vorbereitungszeit von mindestens zwei Stunden. Am besten, man bereitet es abends vor und lässt das Fleisch über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Die Kokosraspel in einer Pfanne solange rösten, bis sie gleichmäßig braun und trocken sind, dann abkühlen lassen. Dabei ständig wenden, damit sie nicht anbrennen.

Das Fleisch in 2 cm breite und 5 cm lange Quader schneiden und mit Salz, Tamarinde und 1-2 Esslöffel von den gebräunten Kokosraspeln für mindestens 2 Stunden marinieren.

Die Schalotten, die holländischen roten Pepperoni, die Birdsey Chilies, den Ingwer, die Hälfte des Galangal, Knoblauch und die restlichen Kokosraspel zu einer feinen Paste im Mörser verarbeiten. Gut bewährt hat sich auch ein stabiler Pürierstab – leider gehen billiger Pürierstäbe leicht an den harten Zutaten wie Galagal und Ingwer kaputt. Im Mörser dauert es etwas länger, funktioniert aber genauso.

Öl in einem Wok erhitzen. Die Gewürzpaste hinzugeben, ebenso die Zitronenblätter, Zitronengras und den in Scheiben geschnittenen Galagal.

Das Ganze circa 5 bis 7 Minuten unter Rühren erhitzen und dann das Fleisch, die süße Sojasauce und den Palmzucker hinzugeben.

Das alles so lange erhitzen, bis die Fleischstücke ihre Farbe ändern. Dann heißes Wasser und die ¾ der Kokosnussmilch hinzugeben.

Alles zum Kochen bringen und die Hitze so minimieren, dass die Sauce vor sich hinköchelt. So lange ohne Deckel kochen lassen (ca. eine Stunde), bis die Flüssigkeit weitgehend reduziert wurde. Wenn die Sauce zu dick wird, noch ein wenig Wasser oder Kokosmilch hinzugeben.

Nach einer Stunde noch die restliche Kokosnussmilch hinzugeben und mit geschlossenem Deckel mindestens eine weitere Stunde köcheln lassen.
Die Sauce sollte dann zumindest recht dickflüssig sein und man sollte erkennen, dass sich Öl absetzt. Falls das noch nicht der Fall ist, ohne Deckel solange unter Rühren kochen, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

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Zuletzt geändert von derwisch am 10 Jan 2007 21:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 22 Aug 2006 13:50 
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Hercule Poirot
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Daaaaaanke !!!!!

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 Betreff des Beitrags: Nachtrag
BeitragVerfasst am: 22 Aug 2006 13:58 
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Man kann die Sauce auch komplett ohne Fleisch kochen (dann aber wirklich laaaange einkochen lassen!) und mit kleinen indonesischen (na gut, eher holländischen) Fleischbällchen essen.
Das haben wir mal gemacht, als wir zu einer Abschiedsparty Fingerfood mitbringen sollten.

Die Fleischbällchen funktionieren so, wie man immer Fleischbällchen macht, allerdings wird dabei das trockene Brötchen im Teig durch 2 große gekochte, abgekühlte und zerstampfte Kartoffeln ersetzt.
Dann kommt noch eine kleine Chilischote in den Teig, etwas Kreuzkümmel, Koriander (gemahlen, nicht frisch) und natürlich Salz und Pfeffer.
In reichlich Öl ausbacken.
Erstaunlicherweise werden die Bällchen durch die Kartoffeln absolut locker...

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 Betreff des Beitrags: Kleines Rätsel ;-)
BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 18:53 
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Hercule Poirot
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Was kocht wohl gerade in meinem Topf *yummy yummy*

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 Betreff des Beitrags: Re: Kleines Rätsel ;-)
BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 18:58 
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Lady in Black hat geschrieben:
Was kocht wohl gerade in meinem Topf *yummy yummy*


Mhhh.. weiss nicht.. Gulasch?

*erstaunter derwisch*

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 19:03 
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Kann ich auch ein Tellerchen davon haben, Emma? Will nur mal probieren, ob du das auch ORGINAL gekocht hast :mampf;

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 19:36 
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Hercule Poirot
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sigara hat geschrieben:
Kann ich auch ein Tellerchen davon haben, Emma? Will nur mal probieren, ob du das auch ORGINAL gekocht hast :mampf;


Ich schick Euch ein Tellerchen per UPS ;-)

OK - ich gebe es zu 8) es ist nicht ganz Original ....
es mangelt an den:
Holländische rote Pepperoni 8 (Mit Kernen, in Stücken)
Birdsey Chillies 10

aber das finde ich nicht wirklich schlimm 8)

aber sonst stimmt es ... ich habe einfach ein paar getrockneter Chilies reingetan - und damit es sich lohnt, mache ich gleich die 3fach Menge - also 1,6 kg schmoren da im Topf vor sich hin :mampf;

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 20:32 
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Lady in Black hat geschrieben:
OK - ich gebe es zu 8) es ist nicht ganz Original ....
es mangelt an den:
Holländische rote Pepperoni 8 (Mit Kernen, in Stücken)
Birdsey Chillies 10

aber das finde ich nicht wirklich schlimm 8)



Baaah, das ist doch dann bestimmt total laff und schmeckt nach nichts... milionen indonesischer köche werden sich zur Zeit im Grabe herumdrehen, so sie denn gestorben sind!

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 20:42 
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Ich denke eher, sie will Lieblingssöhne langsam an die neue Kost gewöhnen....

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 Betreff des Beitrags: Neee, neee
BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 21:05 
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Eine ganz berühmte Frau hat einmal gesagt:
"Indonesisch ist indonesisch ist indonesisch".
Sie hatte recht!
Indonesisch ist nicht indonesisch, wenn Indonesisch nicht indonesisch ist!

Verwirrte Grüße
derwisch

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 Betreff des Beitrags: Re: Beef RendangBeef Rendang oder „Rendang Daging“
BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 21:22 
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Sonnenschein
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derwisch hat geschrieben:
Beef Rendang darf zu keiner indonesischen Reistafel fehlen. Es funktioniert – wie der Name schon sagt – am besten mit Rindfleisch.
Zutatenliste:

Menge für 4 Personen

    Schalotten 5
    Knoblauch 2 Zehen
    Palmzucker 2 Eßlöffel
    Kokosnuss-Milch 2 Tasse
    Tamarinde 2 Teelöffel
    Kochendes Wasser 1-2 Tassen
    Zitronengras, angeschnitten 2
    Zitronenblätter 2
    Öl 2 Eßlöffel
    Salz 2 Teelöffel
    Süße Soja Sauce 2 Teelöffel
    Holländische rote Pepperoni 8 (Mit Kernen, in Stücken)
    Birdsey Chillies 10
    Galangal, zerkleinert 2 cm
    Ingwer, zerkleinert 2 cm
    Kokosraspel ½ Tasse
    Rindfleisch 500 g

Zubereitung:

Dieses Gericht benötigt eine Vorbereitungszeit von mindestens zwei Stunden. Am besten, man bereitet es abends vor und lässt das Fleisch über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Die Kokosraspel in einer Pfanne solange rösten, bis sie gleichmäßig braun und trocken sind, dann abkühlen lassen. Dabei ständig wenden, damit sie nicht anbrennen.

Das Fleisch in 2 cm breite und 5 cm lange Quader schneiden und mit Salz, Tamarinde und 1-2 Esslöffel von den gebräunten Kokosraspeln für mindestens 2 Stunden marinieren.

Die Schalotten, die holländischen roten Pepperoni, die Birdsey Chilies, den Ingwer, die Hälfte des Galangal, Knoblauch und die restlichen Kokosraspel zu einer feinen Paste im Mörser verarbeiten. Gut bewährt hat sich auch ein stabiler Pürierstab – leider gehen billiger Pürierstäbe leicht an den harten Zutaten wie Galagal und Ingwer kaputt. Im Mörser dauert es etwas länger, funktioniert aber genauso.

Öl in einem Wok erhitzen. Die Gewürzpaste hinzugeben, ebenso die Zitronenblätter, Zitronengras und den in Scheiben geschnittenen Galagal.

Das Ganze circa 5 bis 7 Minuten unter Rühren erhitzen und dann das Fleisch, die süße Sojasauce und den Palmzucker hinzugeben.

Das alles so lange erhitzen, bis die Fleischstücke ihre Farbe ändern. Dann heißes Wasser und die ¾ der Kokosnussmilch hinzugeben.

Alles zum Kochen bringen und die Hitze so minimieren, dass die Sauce vor sich hinköchelt. So lange ohne Deckel kochen lassen (ca. eine Stunde), bis die Flüssigkeit weitgehend reduziert wurde. Wenn die Sauce zu dick wird, noch ein wenig Wasser oder Kokosmilch hinzugeben.

Nach einer Stunde noch die restliche Kokosnussmilch hinzugeben und mit geschlossenem Deckel mindestens eine weitere Stunde köcheln lassen.
Die Sauce sollte dann zumindest recht dickflüssig sein und man sollte erkennen, dass sich Öl absetzt. Falls das noch nicht der Fall ist, ohne Deckel solange unter Rühren kochen, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz erreicht hat.


Wow!!! Danke!!! Ein lecker Rezept!!! Ich werd das mit Putenbrust probieren( alles andere jagen meine Leutchens vom Tisch) aber mal echt: das hört sich total verschärft an :lol: .


Loli

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Stau ist nur hinten blöd, vorne gehts.


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BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 22:22 
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Hercule Poirot
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sigara hat geschrieben:
Ich denke eher, sie will Lieblingssöhne langsam an die neue Kost gewöhnen....


Söhne :schrei:

Hatte ich schon erwähnt, daß auch kein Knoblauch drin ist :nixda:

@Sigara ... fächel dem Derwisch schon mal Luft zu ... Riechsalz gefällig ?

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BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 07:20 
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Das Riechsalz wird nun auch nötig sein! OHNE Knoblauch? Das geht ja gar nicht!

Da muss dein Sohn aber noch durch eine harte Schule :nixda:

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BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 13:42 
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Hercule Poirot
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... ich bin diejenige, die Knoblauch eigentlich nicht mag ... bei uns wird nie mit Knoblauch gekocht. :oops:

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 13:46 
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Wir hatten bei dir doch auch mit Knoblauch gekocht........ war das nicht lecker?

Oder hast du eher Angst wg. der Einsamkeit nach dem Genuß von Knoblauch? :roll:

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