sigara hat geschrieben:
Hier ein Hilferuf / Beitrag aus dem Physik-Forum unserer Online-Plattform, vielleicht kann jemand helfen.
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Ich hoffe mir kan irgender helfen wäre voll lieb udn mir wie ein bissl das leben retten

ich schreib jetz einfach mal die aufgaben, wenn irgendwer was dazu weiß bitte bitte mir schreiben
1.Führen sie eine Fehlerbetrachtung durch, indem sie übersichtlich systematische und zufällige Fehler angeben.
2. Was kann man aus dem Tafelwerk über die Periodendauer eines Fadenpendels finden. Und welche Abhängigkeiten kann man aus dieser Formel folgern.
3. Schreiben sie diese Proportionalität auch so nieder, dass sie Schwingungsdauer T linear auftritt... Wie soll man dies machen???
wäre lieb wenn mir jemand helfen könntet
V.Z.
Tach auch,
zu 1.) Da fehlt irgendwie die Aufgabenstellung. Prinzipiell aber verändern systematische Fehler Messgrößen mit einer eigenen Gesetzmäßigkeit, zufällige Fehler verwischen Messgrößen. Wenn man die Messwerte aufzeichnet, verschiebt ein systematischer Fehler die Messkurve z. B. ein Stück nach oben (macht also alle Messgrößen ein wenig größer), ein zufälliger Fehler überlagert die Messkurve z.B. mit einer Zickzackkurve, die Messkurve wird also zackiger.
zu 2.) Solche Fragen habe ich schon immer gehasst und ich sehe da keine Tendenz zur Besserung
Prinzipiell gilt für das Fadenpendel: T = 2*Pi*Wurzelaus(l/g) mit T Schwingungsdauer, l Länge Fadenpendel, g Erdbeschleunigung (Pi Kreiszahl 3,141592654....)
Das bedeutet, dass die Schwingungsdauer nur von der Fadenlänge und der Erdbeschleunigung abhängt. Das wiederum bedeutet, dass eine Pendeluhr auf dem Mond anders geht. Zu Übungszwecken kann sich der geneigte Leser gerne Gedanken machen, ob die Uhr schneller oder langsamer geht (Hinweis: die Schwerkraft des Mondes ist geringer). Weiterhin folgt aus der Formel in einer Gegenbetrachtung, dass das Gewicht des Schwingkörpers keine Rolle spielt. Ich kann an das Pendel einen Golf hängen oder eine Erbse, völlig egal (in der Realität spielt allerdings der Luftwiderstand eine Rolle). Man kann bei Messung von T und l die Erdbeschleunigung bzw. die Fallbeschleunigung ausrechnen.
zu 3.) Irgendwie pädagogischer Bockmist (vermute ich). Die Abhängigkeit wurde unter 2. aufgeführt und ist nun mal so wie sie ist. Eine Möglichkeit kann sein, die gesamte Gleichung zu quadrieren, dann hat man eine lineare Abhängigkeit für TQuadrat. Oder man führt die Variable Omega ein mit OmegaQuadrat = g/l, dann ist T= 2*Pi/Omega.
Ich finde, Pädagogen, die so geringe Transferleistung in der Berücksichtigung der Struktur des Stoffes zeigen, sollten zur Arbeit in den Lakritze-Minen von Wandlitz eingesetzt werden oder wenigstens bei mir die Fenster putzen.
Ich hoffe, zumindestens die richtige Lösungsrichtung aufgezeigt zu haben und verbleibe untertänigst mit hochfreundlichen Grüßen,
Ihr Icke