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 Betreff des Beitrags: Das Rätsel der Zahlenreihen - wo sind Mathefüchse?
BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 21:22 
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Schwein vom Dienst
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Registriert: 25 Jul 2006 10:38
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Im Folgenden gebe ich ein paar Zahlenreihen, bestehend aus jeweils sechs Zahlen, wieder. Gesucht werden die mathematischen Zusammenhänge (Formel) - und wer es erkennt - das praktische Auftauchen dieser Zahlenreihen.

Beispiel: 1 - 4 - 9 - 16 - 25 - 36

Lösung: Beispiel = a²
a = 1 -> 1
a = 2 -> 4
a = 3 -> 9
usw.

Praktische Anwendung: Flächeninhalt von Quadraten.

Einfach, oder?

Ok, hier kommen die schier unlösbaren Aufgaben *g*

a) 1 - 3 - 6 - 10 - 15 - 21

b) 1 - 4 - 10 - 20 - 35 - 56

c) 4 - 8 - 15 - 16 - 23 - 42

Das möge für den Anfang genügen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Rätsel der Zahlenreihen - wo sind Mathefüchse?
BeitragVerfasst am: 16 Nov 2006 07:12 
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SQL-Syntax-Verdreher
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Registriert: 22 Jun 2006 12:26
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chatbot hat geschrieben:

Ok, hier kommen die schier unlösbaren Aufgaben *g*

a) 1 - 3 - 6 - 10 - 15 - 21

b) 1 - 4 - 10 - 20 - 35 - 56

c) 4 - 8 - 15 - 16 - 23 - 42

Das möge für den Anfang genügen.


a) +2, +3, +4, +5, +6, ...

Bei den anderen bin ich noch am knobeln.... :kratz:

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Rätsel der Zahlenreihen - wo sind Mathefüchse?
BeitragVerfasst am: 16 Nov 2006 07:57 
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Schwein vom Dienst
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sigara hat geschrieben:

a) +2, +3, +4, +5, +6, ...

Bei den anderen bin ich noch am knobeln.... :kratz:


Hmm, nicht schlecht. Das ist aber nur ein Zwischenschritt, denn wie lautet das Ergebnis für a = 462 zum Beispiel? Also eine Formel wäre noch besser...

Und wo könnte das in der Praxis angewandt werden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Rätsel der Zahlenreihen - wo sind Mathefüchse?
BeitragVerfasst am: 16 Nov 2006 10:14 
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Tastaturabnutzer
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chatbot hat geschrieben:
Hmm, nicht schlecht. Das ist aber nur ein Zwischenschritt, denn wie lautet das Ergebnis für a = 462 zum Beispiel? Also eine Formel wäre noch besser...



Bild
Bild

... und natürlich stellt die zweite Klammer nicht da sondern dar
ich entschuldige mich in aller Form für den typo.

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 Betreff des Beitrags: Nochmal kurz
BeitragVerfasst am: 16 Nov 2006 10:19 
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Tastaturabnutzer
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Mir fehlt momentan die Zeit für diese Kasperei, aber die zweite lässt sich auf die erste recht trivial zurückführen, da die Differenzen der Differenzen wiederum eine arithmetische Reihe bilden.

Für die dritte bin ich schlicht zu doof 8)

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 16 Nov 2006 18:47 
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SQL-Syntax-Verdreher
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Ich verstehe die Formel von Derwisch nicht, aber egal. :kratz:

Die Differenz der Differenzen ist wohl:

b) 1 - 4 - 10 - 20 - 35 - 56

Die Differenzen dazu sind:
3 - 6 - 10 - 15 - 21

Daraus die Differenzen dann:
3 - 4 - 5 - 6

So eine Aufgabe würde bei Eignungstests schon mal nicht drankommen, weil in einer Minute nicht lösbar :wink:

Nun willst du aber sicher keine Formel dafür haben, oder?

Die dritte Aufgabe ist bardzo knifflitsch... :kratz:

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 Betreff des Beitrags: 2/3 Lösung
BeitragVerfasst am: 16 Nov 2006 20:03 
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Schwein vom Dienst
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sigara hat geschrieben:
Ich verstehe die Formel von Derwisch nicht, aber egal. :kratz:

Die Differenz der Differenzen ist wohl:

b) 1 - 4 - 10 - 20 - 35 - 56

Die Differenzen dazu sind:
3 - 6 - 10 - 15 - 21

Daraus die Differenzen dann:
3 - 4 - 5 - 6

So eine Aufgabe würde bei Eignungstests schon mal nicht drankommen, weil in einer Minute nicht lösbar :wink:

Nun willst du aber sicher keine Formel dafür haben, oder?


Doch :lol:

Ich fang mal andersherum an. Die erste Aufgabe stellte sich mir, als ich Kugeln, welche zu einem gleichseitigen Dreieck zusammengelegt waren, zählen wollte. Die Gesetzmäßigkeit in dieser Konstellation ist leicht zu durchschauen: Liegt eine einzelne Kugel, ist es halt eine. An diese passen genau zwei Kugeln, um ein gleichseitiges Dreieck zu bilden und an diese Reihe halt drei, dann vier usw.
Somit ergibt sich die Summe aller Kugeln aus 1 + 2 + 3 + ... + x. Die in eine kurze und knackige Formel gepackte mathematische Beziehung dahinter fand ich durch simple Beobachtung. ;-)

Liegen in der letzten Reihe drei Kugeln, dann würden in der nächsten Reihe vier liegen. 3 x 4 = 12 und das geteilt durch 2 ergibt 6. Sechs Kugeln liegen in diesem Dreieck, wenn in der letzten Reihe 3 Kugeln sind (1 + 2 + 3 = 6). Der mathematisch interessierte Leser wird nun fragen, warum ich auf die Idee kam, das Produkt zu halbieren. Ganz einfach: Bei einem Quadrat rechnet man den Inhalt (egal ob Fläche oder Kugeln) ja Kantenlänge ins Quadrat. Ein diagonal geteiltes Quadrat ergibt ja ein Dreieck...

Somit hatte ich also meine Formel schnell gefunden: X = (a(n) * a(n+1)) / 2

Die Steigerung dieser Aufgabe war, die Kugeln nicht mehr im Dreieck auszulegen, sondern nun zu einer Pyramide zu stapeln. Man benötigt drei Kugeln an der Basis, um eine Kugel obenauf zu legen. Die Pyramide besteht dann aus insgesamt vier Kugeln. Die nächste Schicht darunter besteht aus wieviel Kugeln? Richtig! Aus sechs Kugeln, die im Dreieck liegen. Darauf passen drei Kugeln und auf diese nur eine. Somit ergibt sich die Zahlenreihe 1 - 3 - 6, was in Gesamtkugeln (Rauminhalt) also die Zahlenreihe 1 - 4 - 10 ergibt. Wie kommt man nun mit dieser Erkenntnis zu einer vereinfachten Formel? Auch hier sei wieder der Gedankensprung zum Quadrat gestattet. Da wir nun aber dreidimensional arbeiten, brauchen wir auch das dreidimensionale Quadrat - den Würfel! Die Herleitung ist mathematisch nicht ganz sauber und dient eigentlich nur der geistigen Vereinfachung des Problemes, aber mich hat sie der Lösung schnell nahe gebracht. Analog wie bei der ersten Aufgabe muss man (theoretisch) die Kantenlänge mal Kantenlänge nehmen und da wir nun drei- statt zweidimensional arbeiten, das ganze nochmal mal Kantenlänge. Bei einem Würfel funktioniert das bereits, aber bei einer gleichseitigen Pyramide aus Kugeln geht das nicht. In Anlehnung zu Aufgabe 1 habe ich also versucht, die Anzahl der Etagen (die ja der Anzahl Kugeln an der Außenseite der Basis entspricht) mit den um eins und um zwei erhöhten Wert zu multiplizieren und dann nicht zu halbieren (weil nicht mehr zweidimensional) sondern durch sechs zu dividieren. Die Formel sieht dann so aus: x = (a(n) x a(n+1) x a(n+2)) / 6

Voilá - es funktioniert! Hat man also eine Kugelpyramide mit 10 Etagen, so kann man die Menge der Kugeln mit 10 x 11 x 12 / 6 schnell auf 220 beziffern. War doch garnicht so schwierig, oder?

Zu drittens sag ich mal noch nix... ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Rätsel der Zahlenreihen - wo sind Mathefüchse?
BeitragVerfasst am: 01 Feb 2008 14:44 
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Webspacekiller
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Registriert: 24 Jul 2007 21:52
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Wohnort: Wo de Bundesgerichtshof isch ;-)
Hä???? :kratz:

Isch hab keine Ahnung...Aber ich hab auch ne Rechenschwäche :heul1:

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de Tanner


Es gibt Menschen, die der beste Beweis dafür sind, dass ein komplett ausgeschaltetes Gehirn nicht zwangsläufig zum Tode führt!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Rätsel der Zahlenreihen - wo sind Mathefüchse?
BeitragVerfasst am: 09 Feb 2008 10:49 
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Schwein vom Dienst
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Registriert: 25 Jul 2006 10:38
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Da die letzte Zahlenreihe wohl niemand mathematisch knacken kann, stelle ich nun die Lösung ein...

LÖSUNG


Ich bin ein Schelm, gelle? :mrgreen:

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