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Ich bin mit diesem Cellisten aufgewachsen.. ich fing mit 10 an, Cello zu spielen.. man kauft sich dann Aufnahmen von Konzerten.. man will ja eigentlich auch mal sowas perfekt spielen...
Etwas später bemerkt man, dass man doch nicht so begabt ist, wie dieses Vorbild... man vergisst das 'ne ganze Weile, aber wenn er nu' tot ist, dann fällt einem auf, dass er eine Person war, die nicht nur musikalisch Menschen bewegt hat.
Er hat bewußt auf seine Privilegien verzichtet, als er Solschenizyn in seinem Haus aufnahm. Ihm war nicht das System wichtig, sondern der Mensch, er selbst aber war unwichtig.
Seine Freundschaft mit Sacharow ist ein anderes Beispiel, die Geschichte am Kreml, als er dort beim Putsch gespielt hat, ist ja legendär.
Was mir bislang nicht bewusst war, mir wird "slawa" fehlen.
Er hat natürlich im Alter keine neuen und tollen Dinge auf dem Cello eingespielt, aber seine Interpretationen sind mir immer sehr lieb gewesen und ich bin damit cellistisch wie musikalisch "aufgewachsen". Einen Großteil dessen, wie ich heute Musik und das Leben sehe, verdanke ich auch Mstislav Rostropowitsch!
Er war ein musikalischer Riese.
_________________ Die Dummheit der Menschen stirbt nie aus
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