dabrain hat geschrieben:
Blöderweise muss ich mindestens einen Rechner in dieser Monokultur lassen.
Eine nette kleine Geschichte zu Monokultur und Firmenrechner:
Ein mir bekannter Mitarbeiter einer großen Firma brauchte einen WLAN-Zugang zu einem großen Deutschen Provider.
Der Router war geliefert, der DSL-Zugang geschaltet, so far so good!
Mit seinem Laptop war leider keine Verbindung ins I-Net möglich. Es kostete mich fast eine Stunde das herauszufinden, denn eine Verbindung zum Router war problemlos möglich, solange der Router nicht routen sollte, sprich keine Verbindung nach außen aufgebaut werden sollte.
Da die Installation des Telefonanschlusses in fraglichem Haus nicht sonderlich vertrauenswürdig aussah, argwöhnte man also, dass es sich eventuell um Leitungsprobleme handeln würde.
Ein Wochenende später versuchte ich eine Verbindung mit einem Laptop, auf dem ein altes Linux lief, ins Internet herzustellen und siehe da, es gelang mir per Kabel innerhalb von 2 Minuten.
Jetzt hatte blöderweise der Mitarbeiter der großen Firma zwar sein Laptop mit (um das es ja eigentlich ging), allerdings kein Ladegerät und lediglich noch Energie für etwa fünf Minuten.
Es gelang mir nicht, innerhalb dieser Zeit auch nur irgendeine Verbindung aufzubauen.
Ein Wochenende später waren sowohl das Ladegerät, als auch das Laptop anwesend, und wir konnten immerhin herausfinden, dass ein Zugang zum I-Net über den Router wohl dadurch verhindert wurde, dass der Mitarbeiter natürlich (natürlich!) keinerlei Adminrechte auf seinem Laptop besaß, was dazu führte, dass eine vom Router per DHCP zugewiesene IP nicht akzeptiert werden konnte.
Ein Wochenende später waren der Mitarbeiter, der Laptop, das Ladegerät, mein Laptop, eine mir nahestende IT-Beraterin, die Rechte, IP-Adressen frei zuzuweisen, als auch ich anwesend und wir starteten in eine neue Runde fröhlicher MS-Konfiguration.
Zunächst funktionierte alles blendend, wir konnten sogar auf das Internet zugreifen, allerdings dummerweise über das WLAN eines Nachbarn, was so zwar kostengünstig gewesen wäre, allerdings weder zeitlich sehr verlässlich, noch so geplant war.
Erst nach mehrfacher kompletter Trennung von der momentanen IP-Adresse, was man unter XP sinnigerweise nur auf der Konsole erreichen kann (*örks*) und mehrfachem Reset des Routers, funktionierte dann plötzlich alles.
Wir wissen bis heute nicht, warum, aber wie ich schon sagte: mein linux-laptop brauchte bis zur Verbindung nur 2 Minuten....