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Alle Zeiten sind UTC [ Sommerzeit ]




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 Betreff des Beitrags: Lebenslanges Lernen
BeitragVerfasst am: 06 Jul 2006 14:50 
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SQL-Syntax-Verdreher
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Registriert: 22 Jun 2006 12:26
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"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" hat heute keine Geltung mehr.
Das Lernen hört nicht nach der Schulausbildung, dem Studium oder der Lehre auf.

Lernen wir nicht alle ein Leben lang? Gehört das Erwerben von neuen Fähigkeiten nicht inzwischen zum Alltag dazu?
Schreiben lernte ich mit sechs, Kochen mit 18, Keyboard mit 21 und Business English mit 32. Mit dem Computer kam ich erst mit 29 Jahren in Berührung, heute bin ich Informatikerin.

Unabhängig vom Beruf lernen wir täglich hinzu. Nur unsere Fähigkeiten tauchen viel zu selten in unserem Lebenslauf auf. Ist uns wirklich immer bewußt, was wir alles können?
Sind Zeugnisse und Zertifikate wirklich so wichtig, um jemand zu sein oder um einen bestimmten Beruf ausüben zu können? Sollte die Lernkompetenz nicht im Vordergrund stehen?

Ist es wirklich wichtig, ob jemand ein Zeugnis darüber hat, dass er in einem Weiterbildungsinstitut Java gelernt hat? Oder genügt es nicht auch, dass jemand im Selbststudium Programmierlogik erlernt hat und den Willen besitzt, Java (eben mal schnell :shock: ) zu lernen?

Was haltet Ihr davon, ein ganzes Leben lang zu lernen, Euch ständig weiterzubilden? Diesmal ohne Druck, ohne Noten, einfach aus Spaß am Lernen? Gibt es das überhaupt? :roll:

Und wird dieser Weiterbildungswille wirklich belohnt? Genügt es den potentiellen Brötchengebern wirklich, wenn sich jemand nur mit Arbeitsproben statt Zeugnissen bewirbt?

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 Betreff des Beitrags: Lernen, lernen, nochmals lernen! (Wladimir Illitsch Lenin)
BeitragVerfasst am: 06 Jul 2006 17:00 
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Buchstabensparer
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Registriert: 04 Jul 2006 09:24
Beiträge: 42
Ich bin sehr dafür, sich ständig weiterzubilden. Dabei ist es heutzutage ja schon fast ein Muss. Immerhin kommt es in unserer schnelllebigen Zeit oft genug vor, dass einmal Gelerntes nicht mehr richtig (Rechtschreibreform, ich grüße Dich) oder ständigen Anpassungen unterworfen ist (ich müsste mal wieder zur Verkehrsteilnehmerschulung und zum Erste-Hilfe-Kurs :roll: )

Lernen fängt aber meines Erachtens nach aber bereits dort an, wo man sich einen neuen Video-Recorder, eine Waschmaschine oder nur ein Telefon gekauft hat.

Last but not least wird wahrscheinlich auch jeder, der seinen Urlaub im Ausland verbringt, sich die einen oder anderen Fremdsprachenkenntnisse aneignen.

Leider ist es im heutigen Berufsleben so, dass man für jede Erfahrung und Fähigkeit ein Diplom oder wenigstens ein Zertifikat als Nachweis benötigt. Zu meiner Zeit reichte es noch, ein guter, arbeitswilliger Mensch zu sein und die bloße Aussage, dass man dieses oder jenes kann, war schon viel wert...

Und heute? Wenn ich daran denke - mein Gott! ismirschlecht

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Bereits ab zwei Promille lassen die meisten Schmerzen nach...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 06 Jul 2006 17:31 
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Hexe
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Erstmal... auf einen allgemein gültigen Befähigungsnachweis können wir nicht verzichten. Wie z.B. auf den Meisterbrief.
Ein Arbeitgeber kann nach Arbeitsproben oder den Angaben des Bewerbers entscheiden, aber was macht der Kunde?

Für uns selbst lernen wir natürlich immer weiter.
Ich wünschte, ich hätte zu meiner Schulzeit so gern Neues dazu gelernt wie heute. :roll:

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Gruß, Toxina, signaturbefreit.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 06 Jul 2006 17:52 
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SQL-Syntax-Verdreher
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Registriert: 22 Jun 2006 12:26
Beiträge: 1527
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Toxina hat geschrieben:
Ich wünschte, ich hätte zu meiner Schulzeit so gern Neues dazu gelernt wie heute. :roll:


Ich wünschte, meine Kiddies würden DAS endlich mal begreifen :roll:

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 06 Jul 2006 17:53 
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SQL-Syntax-Verdreher
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Registriert: 22 Jun 2006 12:26
Beiträge: 1527
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Das wirft für mich die Frage auf, ob das Schulsystem, so, wie es heute ist, wirklich dazu geeignet ist, einen auf lebenslanges (lustvolles) Lernen vorzubereiten.

Die Kiddies sind irgendwann so schulmüde, dass alles, was auch nur im entferntesten Sinne mit Lernen zu tun hat, kategorisch abgelehnt wird. Schade eigentlich. :evil:

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 Betreff des Beitrags: Re: Lernen, lernen, nochmals lernen! (Wladimir Illitsch Leni
BeitragVerfasst am: 06 Jul 2006 18:06 
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SQL-Syntax-Verdreher
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ismirschlecht hat geschrieben:
Zu meiner Zeit reichte es noch, ein guter, arbeitswilliger Mensch zu sein und die bloße Aussage, dass man dieses oder jenes kann, war schon viel wert...

Und heute? Wenn ich daran denke - mein Gott! ismirschlecht


:lol:

Also diese Zeiten kenne ich nicht. Ich hatte das Problem, dass ich viel konnte und kaum Nachweise hatte. Diese habe ich mir nach und nach zugelegt. Hier noch eine Prüfung, da noch eine Zusatzausbildung und dort noch ein Fernstudium.

Generell würde ich mir in dieser Beziehung mehr Freiheiten wünschen. Warum wird eine Ausbildung vom AA nur bis zum 27. Lebensjahr gezahlt? Was ist, wenn das Schicksal oder die Lebensplanung etwas anderes vorgesehen hat?

Warum darf man nicht auch mal Lücken im Lebenslauf haben? Bedeutet das wirklich immer, dass man auf der faulen Haut gelegen hat? Nö, oder?

Klar ist irgendeine Ausbildung wichtig und gut zu haben. Aber Quereinsteiger sollen auch eine Chance bekommen, ohne gleich jahrelang irgendetwas studieren zu müssen. Oder sehe ich das falsch?

Es gab mal eine Zeit, da wurde jeder Typ, der verwuschelte Haare hatte und einen Computer hochfahren konnte, als Informatiker eingestellt. DAS waren noch Zeiten!

Heute gibt es viele fähige Informatiker mit viel Berufserfahrung "auf dem Markt", aber da die schon 2 Jahre nicht gearbeitet haben - keine Chance mehr.

Die Welt ist hart geworden! (Hat jetzt aber mit lebenslangem Lernen nichts mehr zu tun, sorry)

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst am: 06 Jul 2006 18:42 
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sigara hat geschrieben:
Es gab mal eine Zeit, da wurde jeder Typ, der verwuschelte Haare hatte und einen Computer hochfahren konnte, als Informatiker eingestellt. DAS waren noch Zeiten!

Heute gibt es viele fähige Informatiker mit viel Berufserfahrung "auf dem Markt", aber da die schon 2 Jahre nicht gearbeitet haben - keine Chance mehr.


Das waren aber auch die Zeiten, als Programmieren noch etwas war, das sich auf C, C++, Perl, Phyton und einige wenige andere Dialekte beschränkte.
Die Zeiten, als ein Editor alles war und Datenbanken noch nicht wirklich durchdacht.
Vor allem gab es da nicht 2 Zillionen Tools, die von irgendwem als "Firmenstandart" zementiert wurden!
Du konntest damals programmieren und das reichte. Heute kannst du idealerweise programmieren und hast Erfahrung in
dotnet
sap
mysql
mssql
rational
unix
allen MS Produkten
vba
vb
xhtml
xml
java
php

dazu dann natürlich noch

alle gängigen serverarchitekturen
exchange
lono
apache
msII

eine zusötzliche Ausbildung im betriebswirtschaftlichen Bereich, sowie perfekte Kenntnisse in Erster Hilfe sind wünschenswert!

Die Liste ist nicht vollständig, und ich erwähnte auch nicht, dass man nicht älter als 21 sein sollte .....

verwuschelte Haare sind übrigens ein "Nicht-einstell-Grund"!

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Die Dummheit der Menschen stirbt nie aus


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