Nun dann, endlich haben sich die Herren mal was Gescheites ausgedacht!
Mit einer neuen gesetzlichen Regelung will der Nationale Ethikrat die Zahl der Organspenden in Deutschland erhöhen. Die Bürger würden aufgefordert, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden, schlug die Vorsitzende des Gremiums, Kristiane Weber-Hassemer, am Dienstag in Berlin vor. Äußern sie sich nicht, sollen im Todesfall Organe entnommen werden können - sofern die Angehörigen nicht explizit widersprechen.
Derzeit sterben in Deutschland jedes Jahr etwa 1000 Menschen, weil es nicht genügend Spenderorgane gibt. Bislang ist die ausdrückliche Zustimmung des Verstorbenen, in der Regel in Form eines Organspendeausweises, nötig. Liegt diese nicht vor, treffen die Angehörigen die Entscheidung. Sie sollen sich am mutmaßlichen Willen des Toten orientieren.
Der ganze Artikel hier:
http://onnachrichten.t-online.de/c/10/8 ... 70514.html
Eigentlich finde ich nur schade, dass der deutsche Bürger so nun quasi wieder zu Entscheidungen gedrängt werden muss

...scheint bei uns ja nicht anders zu funzen...leider konnten sich bisher wohl nur 12% dazu offiziell (also mit Organspendeausweis!) dazu durchringen!
Sind wir uns der Tatsache, dass es jeden Tag einen selbst treffen könnte, zu wenig bewusst?
Gruß Loli (seit 1988 Inhaberin eines Organspendeausweises!)