Na die Frage wäre ja, Nordlicht, ob es nicht eventuell eine wesentlich sportlichere Geste wäre, vor dem Hintergrund des chinesischen Verhaltens auf eine Teilnahme zu verzichten.
Möglicherweise nutzt man ja damit eine wirklich bessere Chance... ich weiß das allerdings auch nicht abschließend zu beurteilen.
Fraglich wäre doch auch, was denn die potentiellen Medaillengewinner gemacht hätten, wenn sie schon vor drei Jahren gewusst hätten, dass Olympische Spiele diesmal ausfallen.
Hätten die dann ihren Sport nicht mehr ausgeübt
Wie ich oben schon sagte, mir ist ein wenig flau, wenn Olympische Spiele friedlich in unfriedlichen Ländern ausgetragen werden, denn in Berlin hatten wir seinerzeit auch die Jugend der Welt zu Gast und gerade dieser friedliche Charakter, der Wettkampf und natürlich auch die Gastgeberrolle konnte durch die Machthaber prima zu Propagandazwecken ausgenutzt werden.
Ganz ehrlich gesagt ist mir da der einzelne Athlet, der sich so lange auf diese Spiele vorbereitet hat, herzlich egal, wenn ich auch den Frust nachvollziehen kann.
Auf der anderen Seite stelle man sich gerne den Frust der Angehörigen vor, die nun ohne ihre geliebten friedlich demonstrierenden Verwandten in Tibet leben.
Abschließend beurteilen kann ich das alles nicht, aber das eint uns wohl
Lieben Gruß
derwisch