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 Betreff des Beitrags: Der Geist des Geldes
BeitragVerfasst am: 17 Jul 2007 22:38 
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Schwein vom Dienst
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Da kommt bald ein neuer Film ins Kino. Für den Trailer einfach auf das Bild klicken...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Geist des Geldes
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 10:42 
Und was soll mir dies nun sagen?

Wenn Geld so Shayce ist, dann überweise es bitte auf mein Konto: da ist es sicher! :nick:

In meiner Jugend hieß es übrigens: alle Menschen sollten sich zum Steinzeitmenschen zurückentwickeln und wieder in Höhlen leben; da gab es wenigstens keine (nicht so tödliche) Kriege.

Mir kommt das so vor, als würde da eine Sekte hinterstecken. Mit dem Impressum kann man ja auch nichts wirklich anfangen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Geist des Geldes
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 11:41 
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Schwein vom Dienst
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Mannomann hat geschrieben:
Und was soll mir dies nun sagen?


Das soll Dir sagen: "Geh mal wieder ins Kino und bilde Dich!" :pfrt:

Zitat:
Wenn Geld so Shayce ist, dann überweise es bitte auf mein Konto: da ist es sicher! :nick:


Geld ist nicht Shayce. Wo wird soetwas behauptet? Bitte mal die Stellen zeigen...

Zitat:
In meiner Jugend hieß es übrigens: alle Menschen sollten sich zum Steinzeitmenschen zurückentwickeln und wieder in Höhlen leben; da gab es wenigstens keine (nicht so tödliche) Kriege.


Naja, auch wenn diese Aussage für die heutige Zeit recht seltsam ist, gänzlich falsch ist sie jedenfalls nicht. Allerdings müssen wir uns nicht zurück entwickeln, wenn wir die Welt besser beobachten und das System, in welchem wir leben, besser verstehen.

Zitat:
Mir kommt das so vor, als würde da eine Sekte hinterstecken. Mit dem Impressum kann man ja auch nichts wirklich anfangen!


Naja, dem einen oder anderen aus den bildungsfernen Schichten kommt Wissen bisweilen wie Teufelszeug vor... :nick:

Die Frage ist doch: "Kennst Du die Ursache dafür, warum die einen Menschen immer reicher werden und anderswo Menschen vor Hunger sterben?"

Hier mal ein paar Zitate aus dem Film:

Jean Ziegler (UN-Sonderberichterstatter)
"Ein Kind, dass heute vor Hunger stirbt, wird ermordet!"

Dr. Harald Wozniewski (Rechtsanwalt)
"Viele Menschen arbeiten für das Wohl von wenigen, von sehr sehr wenigen Menschen"
(Anm.: Mit sehr wenigen Menschen sind nicht die ALGII-Empfänger gemeint!)

Dr. Roland Geitmann (Theologe)
"Es kann keinen Christen und überhaupt keinen religiös empfindenden Menschen in Ruhe lassen, dass ein erheblicher Teil der Menschheit nicht einmal in den Grundbedürfnissen zufriedengestellt wird, obwohl die Wirtschaft so erfolgreich wie noch nie ist."

Wenn Du hinter solchen humanen Gedanken eine Sekte vermutest, dann bist Du entweder strohdumm, oder aber überheblich arrogant. Such Dir was aus! :pfrt:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Geist des Geldes
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 12:53 
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Holla die Waldfee
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Anonymous hat geschrieben:
In meiner Jugend hieß es übrigens: alle Menschen sollten sich zum Steinzeitmenschen zurückentwickeln und wieder in Höhlen leben; da gab es wenigstens keine (nicht so tödliche) Kriege.


Da im Steinzeitszenario bestenfalls einige wenige Millionen Menschen leben könnten und das immer knapp an der Grenze zum Hungerstod bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 19 Jahren ist es deutlich tödlicher als jeder bisher in der Geschichte vorkommene noch so tödliche Krieg. Ein ABC-Krieg zwischen größeren Nationen wäre damit vergleichbar.

Keine gute Idee.

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 Betreff des Beitrags: Mehr Geist als Geld, vielleicht
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 13:11 
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chatbot hat geschrieben:
Dr. Roland Geitmann (Theologe)
"Es kann keinen Christen und überhaupt keinen religiös empfindenden Menschen in Ruhe lassen, dass ein erheblicher Teil der Menschheit nicht einmal in den Grundbedürfnissen zufriedengestellt wird, obwohl die Wirtschaft so erfolgreich wie noch nie ist."

Wenn Du hinter solchen humanen Gedanken eine Sekte vermutest, dann bist Du entweder strohdumm, oder aber überheblich arrogant. Such Dir was aus! :pfrt:


Du weißt, dass ich bei solchen Themen immer eher auf der Seite der "Dummen" stehe, die an den "Querdenkern" zweifeln und gerne mal deren vermeintlich einfache Lösungsvorschläge nicht ganz ernst nehmen.

Wenn "die Wirtschaft" so erfolgreich ist wie nie, von welcher "Wirtschaft" reden wir dann genau?
Von der bösen "Weltwirtschaft"? Wie definieren wir die eigentlich?

Gruß
derwisch

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Geist als Geld, vielleicht
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 13:30 
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Schwein vom Dienst
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derwisch hat geschrieben:

Du weißt, dass ich bei solchen Themen immer eher auf der Seite der "Dummen" stehe, die an den "Querdenkern" zweifeln und gerne mal deren vermeintlich einfache Lösungsvorschläge nicht ganz ernst nehmen.


Kam hier schon irgend etwas von Lösungsvorschlägen? Bitte mal zeigen...

Zitat:
Wenn "die Wirtschaft" so erfolgreich ist wie nie, von welcher "Wirtschaft" reden wir dann genau?
Von der bösen "Weltwirtschaft"? Wie definieren wir die eigentlich?


Wir sprechen ganz sicher von der Weltwirtschaft, die einerseits überproduziert, die reiche und superreiche Staaten und Individuen hervorbringt und andererseits diesen Reichtum eher sinnlos vernichtet, als ihn nutzbringend einzusetzen und damit anderen Menschen das Überleben überhaupt erst zu ermöglichen. Ich denke nicht nur an die Vernichtung von Lebensmitteln, um den Preis hoch zu halten, sondern auch an die Auswüchse der zivilisierten Wegwerfgesellschaft.

Du bist intelligent genug, um mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und die Missverhältnisse selbst zu sehen.
Und dann: Darf ich Dich in's Kino einladen? Aber ich such den Film aus... ;-)

Greez

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 Betreff des Beitrags: Kinoeinladung
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 13:47 
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Nun ja, zu Beginn ein Zitat:

"Ich weiß, es ist schwierig, aber sehen Sie es einfach sportlich!"
(Univ.-Prof.Dr.-Ing. Peter W.Gold als Aufmunterungsversuch vor einer Klausur, die meist Durchfallquoten in der Nähe von 50% aufwies)

Ich kann dir die Lösungsvorschläge nicht zeigen, auf die ich anspielte, da ich den Film nicht gesehen habe, und daher ist deine rethorische Taktik diesbezüglich aufgegangen.

Andererseits wiederhole ich meine Frage bezüglich der Definition von "Weltwirtschaft", auf die nun du deinerseits nicht eingegangen bist ;-)
Um das Ganze nicht allzu plump erscheinen zu lassen, verknüpfe ich diese Frage doch mal gleich mit der Frage, inwieweit Dirigismus in dieser ganzen Problematik eine Rolle spielen kann.

Gruß
derwisch

PS: Mit dir geh' ich lieber nicht ins Kino, wer weiß, was dann passiert, wenn es dunkel wird... :fackel:

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 Betreff des Beitrags: Re: Kinoeinladung
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 13:59 
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Schwein vom Dienst
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derwisch hat geschrieben:
PS: Mit dir geh' ich lieber nicht ins Kino, wer weiß, was dann passiert, wenn es dunkel wird... :fackel:

Na Du kommst anschließend raus und hast rote Socken an! :roflbtc:

derwisch hat geschrieben:
Nun ja, zu Beginn ein Zitat:

"Ich weiß, es ist schwierig, aber sehen Sie es einfach sportlich!"
(Univ.-Prof.Dr.-Ing. Peter W.Gold als Aufmunterungsversuch vor einer Klausur, die meist Durchfallquoten in der Nähe von 50% aufwies)

Ok, warum die Terz?

derwisch hat geschrieben:
Ich kann dir die Lösungsvorschläge nicht zeigen, auf die ich anspielte, da ich den Film nicht gesehen habe, und daher ist deine rethorische Taktik diesbezüglich aufgegangen.

Es geht ja darum, erstmal das Problem als Ganzes zu erkennen, es zu verstehen und dann gemeinsam nach Lösungsvorschlägen zu suchen!

derwisch hat geschrieben:
Andererseits wiederhole ich meine Frage bezüglich der Definition von "Weltwirtschaft", auf die nun du deinerseits nicht eingegangen bist ;-)
Um das Ganze nicht allzu plump erscheinen zu lassen, verknüpfe ich diese Frage doch mal gleich mit der Frage, inwieweit Dirigismus in dieser ganzen Problematik eine Rolle spielen kann.

Unter "Weltwirtschaft" würde ich der Welt Wirtschaftskräfte verstehen wollen. Ganz simpel ausgedrückt: Diejenigen, denen es gut geht und die genug haben sollten mehr Verantwortung für diejenigen übernehmen, denen es schlecht geht und die nichts oder nur sehr wenig haben.

Dennoch möchte ich den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun. Zunächst muss die Situation mal erfasst und zur Kenntnis genommen werden. Dann muss man reden und ggf. auch mal laut denken, wie man mit dieser Situation umgehen möchte. Es kommt wohl keiner auf die Idee, Brot per UPS nach Zentralafrika zu versenden, damit dort kein Kind mehr verhungern muss, oder? ;-)

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 Betreff des Beitrags: Völlig OT
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 14:00 
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Sonnenschein
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derwisch hat geschrieben:
PS: Mit dir geh' ich lieber nicht ins Kino, wer weiß, was dann passiert, wenn es dunkel wird... :fackel:


:huepf: :huepf: :huepf: wat würde colle jetzt sagen: "Ick möchte blos ma wissen wat dir so im Koppe rumschwirrt!" :huepf: :huepf: :huepf:

Loli

PS:@chatbot: Mit dir geh' ich lieber ins Kino, wer weiß, was dann passiert, wenn es dunkel wird... :fackel: :roflbtc:

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 Betreff des Beitrags: Der zweite Schritt wird der erste sein
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 14:22 
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chatbot hat geschrieben:
Unter "Weltwirtschaft" würde ich der Welt Wirtschaftskräfte verstehen wollen. Ganz simpel ausgedrückt: Diejenigen, denen es gut geht und die genug haben sollten mehr Verantwortung für diejenigen übernehmen, denen es schlecht geht und die nichts oder nur sehr wenig haben.

Dennoch möchte ich den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun. Zunächst muss die Situation mal erfasst und zur Kenntnis genommen werden. Dann muss man reden und ggf. auch mal laut denken, wie man mit dieser Situation umgehen möchte. Es kommt wohl keiner auf die Idee, Brot per UPS nach Zentralafrika zu versenden, damit dort kein Kind mehr verhungern muss, oder? ;-)


Unter "der Welt Wirtschaftskräfte" fallen dann aber doch auch diejenigen, die nicht nennenswert produzieren (können), diejenigen, die Transferleistungen in Anspruch nehmen müssen, ohne auch nur entfernt die Möglichkeit am Horizont zu sehen, diese jemals überflüssig werden zu lassen, und auch diejenigen, die aufgrund der fehlenden sozialen Absicherung und des niedrigen Lebensstandarts zu Preisen produzieren und verkaufen können, die in den "reichen" Ländern nicht geboten werden könnten.
An dieser Stelle frage ich mich immer ernsthaft, warum Globalisierung als Begriff immer so negativ verstanden wird.
Im 19. Jahrhundert hat eine ganz ähnliche Form der Globalisierung gerade dazu beigetragen, dass es vielen Ländern der Welt wirtschaftlich besser ging. Als sich dann die USA, England und Frankreich per Einfuhrzöllen und Steuern gegenüber dem Markt verschließen wollten, funktionierte das System nicht mehr.
Darunter leidet "die Weltwirtschaft" im Prinzip noch heute.
Es macht eben wenig Sinn, für ärmere Länder Zölle auf deren Güter zu erheben, um diese nicht ins Land zu lassen, sondern sie im eigenen Land zu einem Vielfachen der Kosten zu produzieren und damit prinzipiell ja die Kaufkraft der Menschen im eigenen Land zu senken.

Problem an dieser Stelle ist eben lediglich, dass es zu einem weltweit funktionierenden System ohne solche Barrieren, einer Art Konsens unter fast allen Staaten bedürfte, der wohl nicht zu schaffen ist. Es sei denn auf eine in irgendeiner Form dirigistische Art und Weise. Frag sich eben nur, wer die Institution sein soll, die das dann lenkt?

A bit sarcasm: Lafontaine würde sich zwar sicher zur Verfügung stellen (vielleicht als Weltbankpräsident?), aber wer garantiert dann, dass er nicht wieder nach einem schlechten Traum am nächsten Morgen aufwacht und die Brocken einfach hinwirft?

:mrgreen:
:pfeif: "Always look on the bright side of life.."

derwisch

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 Betreff des Beitrags: Re: Der zweite Schritt wird der erste sein
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 16:04 
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Schwein vom Dienst
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derwisch hat geschrieben:
Unter "der Welt Wirtschaftskräfte" fallen dann aber doch auch diejenigen, die nicht nennenswert produzieren (können), diejenigen, die Transferleistungen in Anspruch nehmen müssen, ohne auch nur entfernt die Möglichkeit am Horizont zu sehen, diese jemals überflüssig werden zu lassen, und auch diejenigen, die aufgrund der fehlenden sozialen Absicherung und des niedrigen Lebensstandarts zu Preisen produzieren und verkaufen können, die in den "reichen" Ländern nicht geboten werden könnten.

Welche Länder wären das?
Warum müssen die Transferleistungen in Anspruch nehmen und warum werden diese Transferleistungen nie irgendwann überflüssig?
Warum fehlt in diesen Ländern die soziale Absicherung?
Warum ist dort der Lebensstandard (noch) so niedrig?

derwisch hat geschrieben:
An dieser Stelle frage ich mich immer ernsthaft, warum Globalisierung als Begriff immer so negativ verstanden wird.

Es ist sicher nicht die Globalisierung selbst, sondern die Art, wie sie stattfindet. Statt die geballten Resourcen zu nutzen und den Lebensstandard in schwächeren Ländern anzuheben, führt die Globalisierung zum Gegenteil - zum Abbau sozialer Errungenschaften in den reicheren Ländern.

derwisch hat geschrieben:
Im 19. Jahrhundert hat eine ganz ähnliche Form der Globalisierung gerade dazu beigetragen, dass es vielen Ländern der Welt wirtschaftlich besser ging. Als sich dann die USA, England und Frankreich per Einfuhrzöllen und Steuern gegenüber dem Markt verschließen wollten, funktionierte das System nicht mehr.
Darunter leidet "die Weltwirtschaft" im Prinzip noch heute.
Es macht eben wenig Sinn, für ärmere Länder Zölle auf deren Güter zu erheben, um diese nicht ins Land zu lassen, sondern sie im eigenen Land zu einem Vielfachen der Kosten zu produzieren und damit prinzipiell ja die Kaufkraft der Menschen im eigenen Land zu senken.

Das ist eine einseitige Sichtweise. Wenn Du zum Beispiel Schuhe in China unter menschenunwürdiger Sklavenarbeit herstellst und diese zu einem Schleuderpreis in Deutschland verkaufst, hältst Du einerseits den Lohn in China am Boden, ziehst zwangsweise den Lohn in Deutschland in den Keller, schaffst in Deutschland Arbeitslose und belastest damit die Sozialkassen. Statt dessen wäre es besser, den Standard eben auch in China anzuheben, die Produktionsbedingungen zu verbessern, die Löhne anzugleichen und ich bin sicher, dass 1 Mrd. Chinesen auch eine ganze Menge kaufen könnten...

derwisch hat geschrieben:
Das Problem an dieser Stelle ist eben lediglich, dass es zu einem weltweit funktionierenden System ohne solche Barrieren, einer Art Konsens unter fast allen Staaten bedürfte, der wohl nicht zu schaffen ist. Es sei denn auf eine in irgendeiner Form dirigistische Art und Weise. Frag sich eben nur, wer die Institution sein soll, die das dann lenkt?
A bit sarcasm: Lafontaine würde sich zwar sicher zur Verfügung stellen (vielleicht als Weltbankpräsident?), aber wer garantiert dann, dass er nicht wieder nach einem schlechten Traum am nächsten Morgen aufwacht und die Brocken einfach hinwirft?

Das ist keine Frage von Personen, sondern von Nationen und da wiederum nicht (nur) von deren Regierungen, sondern deren Einwohnern. Das Problem muss den Leuten zunächst mal bewusst werden, dann müsste eine Einsicht reifen und dann der eigene Wille zum Handeln. Illusorisch, ich weiß. Dazu bedarf es sicher noch 50 bis 100 Jahre.

:pfeif: Think twice...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Geist des Geldes
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 17:50 
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Tastaturabnutzer
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Ich denke ja gerne zweimal, allerdings komme ich da möglicherweise nicht zu den Einsichten, die du erhoffst....

Die Schuhe aus China, die mittels Sklavenarbeit hergestellt wurden, sind sicher kein realistisches Beispiel für das, was die Globalisierung im 19 Jhd. ausmachte, oder denkst du doch?
Dann frage ich mich noch, was dich zu der Annahme verleitet, dass die "sozialen Errungenschaften" der reichen Länder nicht nur bewahrt werden können, sondern sogar noch auf andere Länder ausgedehnt werden könnten?
"Errungen" wurden diese sozialen Sicherheiten doch unter anderem auf dem Rücken der armen Länder, oder wie im Falle der Rente sogar schlicht und einfach "auf Pump"..?

Und für das Umdenken bei den Menschen in all diesen reichen und natürlich dann auch den armen Ländern ist sicher einiges an Aufklärung und Information notwendig. Schätzungsweise handelt es sich dabei eh um einen iterativen Prozess.
Ob Filme wie der von dir empfohlene dann dazu beitragen, sei dahingestellt, ich halte es, nachdem ich den Trailer gesehen habe, für eher unwahrscheinlich.

Gruß
derwisch

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Geist des Geldes
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 18:09 
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Schwein vom Dienst
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derwisch hat geschrieben:
Ob Filme wie der von dir empfohlene dann dazu beitragen, sei dahingestellt, ich halte es, nachdem ich den Trailer gesehen habe, für eher unwahrscheinlich.


Ok, wenn Du mit der generellen arm/reich-Situation in der Welt und dem sinnlosen Verhungern von Menschen in armen Ländern bei gleichzeitigem Anschwellen des Reichtums in anderen Ländern nicht einverstanden bist, dann mach mal einen guten Vorschlag oder zwei, wie man die Situation ändern könnte... :kratz:

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 Betreff des Beitrags: Re: Völlig OT
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 19:56 
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chatinventar
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Registriert: 23 Jun 2006 17:39
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Loli hat geschrieben:
derwisch hat geschrieben:
PS: Mit dir geh' ich lieber nicht ins Kino, wer weiß, was dann passiert, wenn es dunkel wird... :fackel:


:huepf: :huepf: :huepf: wat würde colle jetzt sagen: "Ick möchte blos ma wissen wat dir so im Koppe rumschwirrt!" :huepf: :huepf: :huepf:

Loli

PS:@chatbot: Mit dir geh' ich lieber ins Kino, wer weiß, was dann passiert, wenn es dunkel wird... :fackel: :roflbtc:


du bist mir unheimlich schnegge :roflbtc: :roflbtc:
mit dir geh ick och nich ins kino niemals nie nich..du kannst ja jedanken lesen :kratz:

sind die männas hier nich knuffig..ick könnt die knutschen
ob die bei ihren frauen och so allet aus n ander tüddeln wie hier immer in den niedergeschriebenen :kratz: ..meine fresse da kommt ja keene sau mit :zuck:

olle colle

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 Betreff des Beitrags: Re: Völlig OT
BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 20:12 
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Sonnenschein
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olle colle hat geschrieben:
...ob die bei ihren frauen och so allet aus n ander tüddeln wie hier immer in den niedergeschriebenen...
olle colle


:schock: Bitte was :schock: Oh Gott, das hab ich mir so noch gar nicht überlegt...die armen Frauen :taetschel:


Grüßle

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