derwisch hat geschrieben:
Gerade der Herr Clement, der es mit der Parteidisziplin doch eigentlich immer eher genau nahm, wenn es gegen seine Vorstellungen ging, stellt in diesem Fall seinen Posten bei einem Energieversorger über eben diese und das auch noch im Wahlkampf?
Oder siegt hier nach Schröder das nächste übersteigerte Selbstbewußtsein über jeden Rest von nicht nur parteipolitischer Vernunft?
Hi, ich les gerade was von Wolfgang Lieb:
*Wolfgang Clement hat die Wählerinnen und Wähler in Hessen mehr oder weniger deutlich aufgefordert, gegen die SPD und ihre Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti zu stimmen. Die Empörung in der SPD ist groß. Dabei beruhte Clements politische Karriere doch weitgehend darauf, gegen die Ziele der SPD anzukämpfen. Er wurde von den bürgerlichen Medien gehätschelt und gerade deshalb zum „Star“, weil er ständig seiner eigenen Partei vors Schienbein trat. Gasgerd (okay das sagt nicht Wolfgang Lieb, das sag ich

) Schröder holte ihn, damit er mit ihm gemeinsam die SPD auf einen Kurs zwingen konnte, der mit der Sozialdemokratie nur noch wenig zu tun hatte. Lange Zeit sind die Genossen ihm – sicher oft mit geballter Faust in der Tasche – gefolgt. Jetzt, wo ihn die Partei abserviert hat, zeigt er nur sein wahres Gesicht. Aber das hätte man schon lange erkennen können.*
* Seine Loyalität galt schon immer gesellschaftlichen Interessengruppen, denen sozialdemokratische Ziele ein Dorn im Auge waren. Von daher ist sein Wahlaufruf gegen die SPD in Hessen nur konsequent. Dass er schon immer gegen die Interessen der SPD und vor allem ihrer Wähler gearbeitet hat, wollte man in den Führungsebenen der SPD nie wahrnehmen. Wenn sich jetzt viele in der Spitze der SPD über Clement aufregen und ihm parteischädigendes Verhalten vorwerfen, so kommt diese Einsicht reichlich spät – zu spät.*
Quelle:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2906Ja ich bin auch froh, dass ich kein Hesse bin

.
Obwohl

landestechnisch isses doch überall der selbe Kack. Ich sachs ja immer wieder: Korruptes Pack!
Loli