mild, sanft, nachsichtig!
Aber was man mit dem armen Wolfgang Clement gerade geschieht, finde ich ganz schön merkwürdig.
Ok, so richtig Sozi war er eigentlich nie, aber ihn nu gleich aus der Partei ausschließen zu wollen, das finde ich ja übertrieben.
Schließlich hat er zum Thema Ypsilanti doch nur gesagt, was viele (Herrn Beck mal ausgenommen) dachten und so ganz wenig aufrecht fand ich seine Äußerungen in dieser Sache nicht, verglichen mit dem dicken Mainzer.
Da kann er, der Herr Clement, eigentlich froh sein, dass er von Herrn Schily anwaltlich vertreten wird, der ja auch dem Parteibuch nach Sozi ist.
Eigentlich aber ist das Ganze lustig, denn:
Schily ehemals der APO sehr zugetan, dann Grüner aus Überzeugung, bis es sich besser rechnete, Sozialdemokrat mit Leib und Seele zu werden, verteidigt nun Clement, dem man seit jeher nicht nur vorwirft, eher Lobbyist als Politiker zu sein, weil dieser nicht damit einverstanden war, dass Beck ein Bündnis mit der Linken eingeht, die ja dann vor 40 Jahren (! ja, so lange ist das schon her!) für Herrn Schily Brüder im Geiste gewesen sind. Ok, wenn man von Lafontaine mal absieht
Ich versteh' das alles nicht so recht. Vor allem aber versteh ich nicht, warum der Kanzler (Ja! Schröder lässt sich von seinem Überbiss bis heute so Anreden, dass er allerdings auf der Formulierung "Mein Kanzler" besteht, ist nach Insiderinformationen der GALA-Chefreporterin Oda-Gebiene Flitzke-Übershausen lediglich ein böswilliges Gerücht!) sich nicht mal endlich in diese Diskussion einmischt?
Oder rege ich mich jetzt einfach zu sehr über Kinkerlitzchen auf und am Ende wird doch alles wieder gut und wir haben uns alle wieder lieb?
Isch weiss et ja nitt!
derwisch